Zu dieser Zeit waren die Mühlenbetriebe die ersten Unternehmen, in denen Schüttgüter automatisch verarbeitet wurden - von der Aufgabe des Korns bis zur Absackung der fertigen Mehle. Alle wichtigen Verfahren wie Reinigen, Fördern, Lagern, Austragen, Dosieren, Mahlen, Mischen, Trennen und Abfüllen waren schon damals im Einsatz und wurden ständig weiterentwickelt und verbessert.
Ab 1924 führten die beiden Söhne des Firmengründers, Otto H. Gericke und Walter H. Gericke, das expandierende Unternehmen erfolgreich weiter. Zahlreiche Neuentwicklungen fielen in diese Zeit. Die Liegenschaft Sihlquai 73-75 in der Nähe des Zürcher Hauptbahnhofes wurde erworben und im Laufe der Zeit ausgebaut.
Tradition verpflichtet. Die zweite Generation der Firma Gericke führte die Erfolgsbilanz der Gründerjahre weiter. Die Neu- und Weiterentwicklung der Innerbetrieblichen Förderung des Gutes mittels pneumatischer Passagenförderung setzte neue Massstäbe im Bereich Schüttguttechnik.
Zusammen mit dem Konstrukteur O. Soder entwickelte Gericke einen Mahlgang mit horizontaler Steinwalze und -schale. Dieses patentierte Mahlverfahren brachte in den 30er und 40er Jahren für viele Mühlen eine deutlich verbesserte Mehlausbeute. | |
Zeichen der Zeit. Die Periode der dritten Generation des Familienunternehmens wurde geprägt von drei Leitsätzen.